Definition Broker

Der Begriff Broker stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Makler oder Vermittler. Die vermittelnde Aufgabe bezieht sich in diesem Zusammenhang auf Wertpapiergeschäften. Dementsprechend kann man den Broker als Finanzberater in Bezug auf Börsengeschäfte definieren. An dieser Stelle ist bereits die Abgrenzung zwischen Börsenmakler und Broker anzuführen. Einem Broker ist es gestattet, Privatkunden zu betreuen, während dies Börsenmaklern nicht gestattet ist.

In diesem Text soll das Tätigkeitsfeld des Brokers und der Zusammenhang zu dem Normalbürger näher betrachtet werden.

Um bereits zu Beginn des Textes Missverständnisse zu vermeiden, wird im weiteren Verlauf der Begriff Daytrading Broker für Einzelpersonen aber auch zusammenfassend für größere Finanzdienstanbieter verwendet. Letzteres findet insbesondere im Bereich des Internets vermehrt Anwendung.

Große Unterschiede innerhalb der Produktpalette existieren kaum, da der Konkurrenzmarkt bei den Anbietern sehr dicht ist. Dies wird im Unterpunkt „Tätigkeitsfeld des Brokers“ näher beleuchtet.
Während sich die Produkte vieler Anbieter (zum Beispiel eToro, Plus500, Activtrades, Captrader, … ) ähneln unterscheiden sie sich bei den Kosten jedoch teilweise erheblich. So ist ähnlich wie bei allgemeinen Finanzdienstleistung eine Diskrepanz bei den Kosten zwischen reinen Onlineanbietern oder Brokern die beispielsweise im persönlichen Gespräch ihre Beratung durchführen. Dies ist auf den simplen Hintergrund der Personalkosten zurückzuführen. Während bei Onlinebrokern computergestützte Beratungsprozesse die Produktvermarktung übernehmen ist der Aufwand und die Kosten von persönlich geführten Beratungsgesprächen naturgemäß höher.

Gemäß aktuellere Trends ist ein Kostensenkungsdruck zwischen den Anbietern spürbar. Hierbei liegt es schlussendlich am Kunden, für welches Produkt er sich entscheidet. Ob er womöglich die persönliche Beratung bei einer herkömmlichen Bank oder die computergestützte Variante im Onlinebereich. Beides hat Vor- und Nachteile, obwohl der Trend vermehrt zu den kostengünstigeren Anbietern geht.

Tätigkeitsfeld des Brokers

In diesem Abschnitt wird das Tätigkeitsfeld und die Produkte des Brokers detailliert betrachtet. Grundsätzlich ist der Broker, ob Einzelperson oder großer Onlineanbieter, lediglich ein Vermittler von Börsenprodukten. Die Produkte sind vielfältig und reichen von modernen ETFs, über Aktienfonds, bis hin zu Einzelaktien. Es gibt dementsprechend nichts, was es nicht gibt. Zu Zeiten der Niedrigzinspolitik geht der Trend aktuell zu den kostengünstigeren ETFs. Die einzelnen Produkte sollen aber nicht Gegenstand dieser Betrachtung sein. Vielmehr soll das Verständnis zum Arbeitsablauf des Brokers vermittelt werden.

Eine potentielle Beratung, sowohl bei dem persönlichen Gespräch als auch bei der Onlineberatung kann beispielsweise wie folgt ablaufen.

Zu Beginn des Beratungsgespräch wird über die Erfahrungen des Kunden mit solchen Produkten gesprochen. Im Anschluss daran wird das finanzielle Potential des Kunden ermittelt. Dies bedeutet, es werden von den regelmäßigen Einnahmen die durchschnittlichen Ausgaben abgezogen. Hierbei wird das Spar- und Investmentpotential berechnet. Im weiteren Verlauf wird die Risikotoleranz ermittelt, um daraufhin das mögliche Finanzprodukt auswählen zu können.
Der Broker
wird dementsprechend bei erfolgreicher Beratung in Form von Provisionen entlohnt.
Für
den Kunden gilt es, mehrere Angebote zu vergleichen, um größtmögliche Rendite zu erzielen. Ein guter Berater zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass er erstens das Produkt, welches er anbietet, auch selbst kauft und zweitens dem Kunden ein individuelles auf die jeweilige finanzielle Lage bezogenes Produkt anbietet.