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Link-ID: 40 - Linkdetails - Kategorie: orthopaedie
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Eine Erkrankung und kann in jedem Lebensalter auftreten. Das bedeutet es klang sich um SchÄdigungen vor der Geburt (genetisch), wÄhrend der Geburt (zum Beispiel Schlüsselbeinbruch) oder am hÄufigsten nach der Geburt.
Hierunter werden Erkrankungen der Wachstumsphase, aber auch überlastungen, Verschleiss (Arthrose), Alterung und akute Verletzungen behandelt.
Wesentlichen Grundprinzipien in der orthopÄdischen an Therapie sind physikalischer Gesetze, die in einem biologischen Organismus gelten.
Dieses bedeutet, dass technisch-mechanisches Denken mit der biologischen Selbstheilung des Körpers verknüpft und für die Therapie ausgenutzt werden muss.
Hierbei ist zu beachten, dass die durch physikalische Einflussnahme biologischer Prozesse günstig verÄndert werden können. Ein Beispiel hierfür ist die angeborene Hüftdysplasie (ungenügende Pfannendachausreifung des Hüftgelenks beim SÄugling), die nach Ausmass mit einfachen physikalischen Massnahmen, wie zum Beispiel breit wickeln oder der Anlage einer Spreizhose, zur vollstÄndigen Ausheilung gebracht werden kann. Wird dieser „Defekt“ im Bauplan übersehen, kann er nicht mehr korrigiert werden. Die Hüftdysplasie bleibt ein Leben lang bestehen; einschneidende Folgeprobleme wie eine Hüftarthrose (Coxarthrose) erfolgen.
Ziel der OrthopÄdie ist es also ein Gleichgewicht der physikalischen KrÄfte unter Beachtung der biologischen Funktionen zu erreichen.
Die Erkrankung an sich darf nicht nur örtlich isoliert gesehen werden. Ein Problem eines Gelenkes, das durch Schmerzen bewegungseingeschrÄnkt ist, wirkt sich immer auch auf Nachbargelenke aus. Diese müssen den Bewegungsmangel ausgleichen und können ebenfalls überfordert werden. Schmerzen führen zu MuskelverhÄrtung der umgebenden Muskulatur. Durch die Dauerspannungen ergeben sich Probleme an den SehnenansÄtzen, Kapseln und BÄndern.
Weiterhin spiel die geistige Verarbeitung eine Erkrankung eine entscheidende Rolle. Insbesondere die Schmerzverarbeitung wird durch den Geist verÄndert. Daher dürfen orthopÄdische Krankheiten nie als reine Probleme der Biomechanik gesehen werden. Nur unter Beachtung ganzheitlicher TherapieansÄtze kann ein dauerhafter Therapiegewinn erreicht werden.
Angemeldet seit: 15.03.2007 14:03:54
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